
11.02.2012, Minoritensaal/ Graz
Oratorium
Paul M. Musyl – mit diesem Namen verbinden viele die 1973 entstandene Vertonung des Rosegger-Textes "Ein Freund ging nach Amerika", gesungen von Joseppa mit ihrer erdigen,
warmen Tenorstimme.
Musyl vereint in seiner Musik Stilelemente aus Jazz, Pop, Rock und Klassik. Er verschmilzt klassisch-abendländische mit modernen und fernöstlichen Klängen.
Das macht seine Musik unverwechselbar.
Da reihen sich Filmmusik, Messen, Oratorien, Werbung, "Konzerte in Blau", Liederabende, Kompositionen für HochschulabsolventInnen
und Streichquartette aneinander, sehnsüchtige, einfühlsame, leise, zärtliche, behutsame Klänge, die Musyls tiefe Liebe zur Harmonie ausdrücken, aber auch Disharmonien zulassen.
mondo musicale wird den Konzertabend mit Georg F. Händels laudate pueri dominum eröffnen. Das Barockwerk stellt musikalisch und inhaltlich zugleich Kontrapunkte wie Parallelen
zur zeitgenössischen Uraufführung RAUNACHT her.